3. Spieltag der Saison 2020-21

Am heutigen Samstag empfing die erste Mannschaft die Gäste aus Wesel. Nachdem man in dieser Woche noch mal zwei Trainingseinheiten absolviert hatte, legten die Kempener los wie die Feuerwehr und gingen mit 5:0 in Führung, bevor Wesel den ersten Punktgewinn erzielen konnte. Danach gaben noch Stefan Herko und Wolfgang Kölling jeweils ein Einzel ab, bevor Dennis Wunschik mit seinem Sieg den Endstand von 9:3 für Kempen herstellte.

Die zweite Mannschaft hatte den Tabellenführer aus Rheinhausen zu Gast. Leider musste die Mannschaft Ersatz an die erste Mannschaft stellen und konnte nicht in stärkster Besetzung antreten. die Gäste waren den Kempenern in allen Belangen überlegen. Lediglich das untere Paarkreuz konnte eine ausgeglichene Bilanz erspielen. Alle übrigen Einzel gingen an die Gäste zum 10:2 Endstand für Rheinhausen.

Die vierte Mannschaft musste heute Abend in Schiefbahn antreten. Auch in diesem Spiel lief es für die Kempener zunächst wie geschmiert, konnten doch alle 4 Einzel der ersten Serie gewonnen werden. In der zweiten Runde mussten dann Sven-Oliver Troschke und Dirk Mehr jeweils einmal dem Gegner gratulieren. die Mannschaft kam mit einem 6:2 Sieg zurück nach Kempen.

Bericht der Westdeutschen Zeitung vom 14.05.2019 über die Tischtennisabteilung

 

 

Westdeutsche Zeitung vom 14052019

Die Spieler der Tischtennisabteilung des Kempener LC trainieren in der Turnhalle der Realschule

 

Nachwuchs an der Platte gesucht

Kempen Die Kempener Tischtennisspieler brauchen dringend frisches Blut für den Verein. Kinder und Jugendliche lassen sich derzeit kaum für den schnellen Sport motivieren.

Von Barbara Leesemann

Es macht nicht gemächlich Ping-Pong, so wie das Spiel in seinen Anfängen hieß. Es klingt eher wie ein Stakkato-Klack-Klack, wie es sich für ein Tischtennisspiel gehört. Da kann der Zuschauer froh sein, dass die zu beobachtende Platte nur 2,74 Meter lang und 1,525 Meter breit ist und nicht wie beim großen Bruder Tennis um einiges größer. Denn das gebe beim flotten  Ballwechsel durch die schnelle Kopfdrehungen mindestens einen lädierten Nacken, wenn nicht auch noch Schwindel. In der Turnhalle der Realschule sorgen die Spieler der Tischtennisabteilung (TT) des Kempener Leichtathletikclubs (KLC) fürs schnelle Klack-Klack. Und sie würden sich freuen, wenn mehr Menschen mitmachen würden. „Wir suchen vor allem Nachwuchs für unsere Kinder- und Jugendabteilung“, sagt Wolfgang Kölling, der sich mit der 2. Vorsitzendes des KLC, Anke Bittroff, an der Platte einspielt.

Seit 1968 gibt es in dem 1953 gegründeten Verein eine TT-Abteilung, die mit etwa 80 der insgesamt 270 Mitgliedern die größte des KLC ist. Bittroff erinnert sich, dass es Zeiten gab, in denen bis zu 50 Kinder in der Halle unterwegs waren. Heute sind es drei Kinder und drei Jugendliche. Bittroff: „Vor 15 Jahren gab es zehn Jugendmannschaften in verschiedenen Altersstufen. Wir hatten sogar eine Mädchenmannschaft, obwohl es eigentlich nur noch gemischte Teams gibt.“ Und zumindest wieder Turnierstärke möchte der KLC bei seinen jungen Mitgliedern erreichen. „Dafür sollten es schon mindestens vier, besser noch sechs Spieler pro Mannschaft sein, falls mal jemand ausfällt“, sagt die 2. Vorsitzende. Denn wenn einmal ein Team bei einem Turnier angemeldet ist, kostet es Geld, wenn es nicht antritt. „Das können wir uns nicht leisten.“

Info

Auf einen Blick

Verein Der KLC bietet neben Leichtathletik und Tischtennis auch noch verschiedene Gymnastikgruppen an, wie Reha-Sport, Kinderturnen sowie Badminton und Walking. Die TT-Trainingszeit in der Realschulhalle an der Pestalozzistraße 3-5 sind für Schüler (ab Grundschule) und Jugendliche dienstags und donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr, Erwachsene (Turnier und Hobby) von 19.30 bis 22 Uhr.

kempenerlc.de

Sport Tischtennis wurde zunächst nur vom Adel in England gespielt – erstmals 1874. Im Jahr 1900 wurde in England der erste Tischtennisverein gegründet. Das erste internationale Ping-Pong-Turnier wurde im März 1902 in Wien ausgetragen. Nach dem 1.Weltkrieg entwickelte sich die Freizeitbeschäftigung Ping-Pong zum Wettkampfsport Tischtennis. Der Deutsche Tischtennis-Bund e. V. (DTTB) wurde 1925 gegründet und die erste Tischtennisweltmeister 1926 ausgetragen. Seit den Olympischen Sommerspielen in Seoul im Jahr 1988 ist es eine olympische Sportart. Bekanntester deutscher Spieler ist zurzeit Timo Boll, der sich seit Jahren an der Weltspitze hält und sie auch zeitweise angeführt hat. Eine bekannte, aufstrebende Spielerin in der Region ist Nina Mittelham. Die 22-jährige Willicherin holte sich bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Wetzlar den Einzel- und Doppel-Titel. Sie spielt in der Bundesliga für Berlin.

Im Seniorenbereich ist 
die Not nicht ganz so groß

Bei den Erwachsenen ist der Notstand nicht so groß. „Aber wir können auch neue Spieler gebrauchen“, sagt Kölling. Die „Großen“ spielen in der Landesliga, der 1.,2. und 3. Kreisklasse. Der ehemalige KLC-Vorsitzende denkt bei seiner Werbung vor allem an diejenigen, die früher einmal Sport gemacht haben und wieder einsteigen wollen, oder diejenigen, „die wieder von der Couch runter und etwas Sport treiben wollen“. Denn Tischtennis könne man bis ins hohe Alter spielen. „Bei unseren Turnieren begegnen wir durchaus schon mal 80-Jährigen.“ Und wen es nicht in den Leistungssport zieht, der trainiert bei den Hobbyspielern mit, die ebenfalls an den Übungstagen in der Realschulhalle mitmachen (siehe Kasten).

Für das Training sind Stefan Herko und Jan Binsfeld zuständig. Der 32-jährige Herko, Sportlehrer an der Berufsschule, hat früher selbst Tischtennis als Leistungssport betrieben und es bis in die Oberliga geschafft. Ihn reizt die Geschwindigkeit und die Möglichkeiten, dem Ball mit einem Durchmesser von 40 Millimetern und einem Gewicht von 2,7 Gramm mit einem Schlag eine Rotation oder bestimmten Effet mit auf den Weg zum Gegner zu geben. Das heißt, dass der Ball durch seitliches Anschneiden einen anderen nicht immer vorhersehbaren Drall erhält. Da biete der Sport mehr Varianten als das Tennisspiel. Und die bringen Herko und sein Kollege Binsfeld vor allem den Kindern und Jugendlichen bei.

Besonders belastet werden Rumpf, Arm und Oberschenkel

Doch bevor es in die Detailarbeit geht, wird die Gesamtmuskulatur beim Einspielen aufgewärmt. Besonders belastet sind beim Tischtennis Rumpf, Arm und Oberschenkel. Die müsse man vor allem beim Turniersport besonders trainieren, ohne den Rest des Körpers zu vergessen. Sehr wichtig ist die Beinarbeit, denn diese Gliedmaßen müssen sich besonders schnell bewegen.  Inklusive der Füße, die der Sportler während des Spiels vor allem im vorderen Bereich belastet, da er ihn nicht ganz aufsetzt. Zum Aufwärmen wird auch gerne Brenn- oder Völkerball gespielt, bevor es dann zu gezielten Übungen geht.

Auch Playmobil-Figuren 
sind dann und wann im Einsatz

Das geht bei den Jüngeren auch gerne spielerisch. So werden beispielsweise Playmobil-Figuren auf den Rand der Platte gestellt, die dann gezielt abgeschossen werden sollen. Herko: „So werden unter anderem Aufschläge trainiert.“ Oder wenn ein Topspin-Ball geübt wird, wird dieser vor eine Wand geschlagen. „Dabei kann man besonders gut die Rotation beobachten und so je nachdem einen schnelleren Effet erzielen“, sagt Herko.  Apropos schnell, so ein kleiner Ball kann durchaus eine Geschwindigkeit von 280 km/h erreichen, so der Trainer. Der, wie auch Kölling, nicht nur die sportliche Gemeinschaft hervorhebt, sondern auch die gesellige: „Nach einem Turnier und auch häufig nach dem Training gehen wir in unser Vereinslokal Ela.“

Der 14-jährige Lars aus Geldern und der zwölfjährige Phil aus Kempen sind seit eineinhalb Jahren beim Training dabei und mittlerweile Freunde geworden. Phil schätzt am Tischtennis, „dass er nicht so aufwändig ist. Man braucht nur Schuhe, einen Schläger, etwas zu trinken und hat Spaß“. Lars hatte durch die Schule schon Kontakt mit dem Spiel gehabt und es dann beim KLC ausprobiert: „Aber wir brauchen noch Kinder, die bei uns mitmachen. Denn unser Ziel ist es, bei Turnieren zu spielen.“

Bericht von den Nachholspielen

Am Dienstagabend empfing die dritte Mannschaft die Gäste aus Rumeln-Kaldenhausen zum Nachholspiel in der heimischen Turnhalle der Realschule. die Gäste waren den Gastgebern leider in allen Belangen deutlich unterlegen und konnten keine einzige Partie für sich entscheiden. Die Kempener gewannen das Spiel mit 10:0 und gehen somit als Tabellenführer in die Rückrunde.

Dam Donnerstagabend steht dann noch das Nachholspiel der zweiten Mannschaft gegen die Zweitvertretung aus St. Hubert an, danach ist die Hinrunde für alle Mannschaften abgeschlossen.

Die Gäste aus St. Hubert reisten mit Bestbesetzung zum spiel in Kempen an, während Kempen auf die angestammten Spitzenspieler verzichten musste. Bei der Begrüßung wurde noch von beiden Mannschaftsführern ein spannendes und enges Spiel erwartet. Nach den Doppeln stand es 2:1 für Kempen, danach legten die Kempener aber erst mal den Turbo ein, spielten doch das obere und das mittlere Paarkreuz jeweils 2:0. Das untere Paarkreuz trug ein 1:1 zum Gesamtergebnis bei. Man ging also beim Stand von 7:2 für Kempen in die zweite Runde der Einzelpartien. Hier spielte das obere Paarkreuz 1:1 und es war Dennis Wunschik vorbehalten den entscheidenden Sieg zum Spielgewinn einzufahren. Die Partie endete 9:3 für Kempen.

Bericht zum 1. Spieltag der Rückrunde 2019-20

Am heutigen Samstag empfing die dritte Mannschaft die Gäste aus Meerbusch III zu Hause in der Turnhalle der Realschule. Nach den Doppeln stand es 1:1 Unentschieden. Das obere Paarkreuz spielte heute Abend eine 4:0 Bilanz und das untere Paarkreuz erspielte eine 3:1 Bilanz, sodass die Partie mit 8:2 an Kempen ging.

Deutlich spannender ging es an den Nachbartischen zu. Hier empfing die vierte Mannschaft die Gäste aus Bockum 7. Dem 1:1 nach den Doppeln folgte jeweils ein 1:1 im oberen und unteren Paarkreuz. Beim Stand von 3:3 ging es in die zweite Runde. Hier wurde wieder in jedem Paarkreuz ein 1:1 erspielt. Die Partie endete 5:5 unentschieden.

Die erste Mannschaft musste heute beim Tabellenführer aus Bockum antreten. Die Jungs hatten sich viel vorgenommen und so gingen sie mit einer sehr kämpferischen Einstellung in die Partie. Diese verlief zunächst aus Kempener Sicht sehr positiv, konnte man doch alle drei Eingangsdoppel gewinnen. Anschließend musste das obere Paarkreuz aber die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen und gab beide Einzelpartien ab. Die Mitte und das untere Paarkreuz erspielten jeweils ein 1:1, sodass man beim Stand von 5:4 in die zweite Runde der Einzelpartien ging. Hier drehte das obere Paarkreuz den Spieß um und gewann beide Partien. Leider konnte danach nur noch Patrick Classen punkten, die Übrigen Partien gingen an die Bockumer zum 8:8 Endstand.

Die zweite Mannschaft musste am Montagabend in Mülhausen antreten. Leider waren die Spieler an diesem Tag nicht so gut in Form. Lediglich ein doppel konnte gewonnen werden. Auch danach lief es nicht gut. Das obere Paarkreuz schaffte noch ein 1:1, die Mitte und das untere Paarkreuz konnten aber leider nicht zählbares beitragen, da nutzte es auch wenig, dass das obere Paarkreuz in der zweiten runde ein 2:0 erspielte. Alle übrigen Spiele gingen wieder an die Gastgeber. Das Spiel endete 9:4 für Mülhausen.